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a-ha
Stand: 12.10.2009 - 15:19

Darauf haben Millionen Fans weltweit gewartet: ein a-ha Live-Album, das gleichzeitig als Best-of funktioniert. Ab dem 24. M?rz 2003 wird How Can I Sleep With Your Voice In My Head - a-ha Live nun endlich erh?ltlich sein.

Die beeindruckenden Erfolge, die das Trio f?r die Alben Minor Earth, Major Sky (2000) und das zwei Jahre darauf ver?ffentlichte Lifelines vorweisen kann (darunter Platin-Auszeichnungen in Deutschland und Norwegen), spr?chen f?r sich allein schon B?nde. Es war jedoch ein weiterer Umstand, der die Dringlichkeit, mit der die Popfans in aller Welt auf die R?ckkehr von a-ha warteten, noch klarer verdeutlichte: Kein Act jenseits des immer schnelllebigeren Teenie-Marktes schaffte es in letzter Zeit, derma?en enthusiastische und dabei zahlenm??ig so beeindruckende Reaktionen auf seine Live-Auftritte hervorzurufen wie die norwegischen Superstars.

S?nger Morten Harket, Keyboarder Magne Furuholmen und Gitarrist Paul Waaktaar-Savoy legten 2002 nach der kolossal erfolgreichen Tournee anl?sslich ihres Comeback-Albums noch eins drauf. Im Anschluss an den Release von Lifelines (u.a. Nummer eins der Media Control-Charts in Deutschland) fiel f?r a-ha der Startschuss zu 45 hervorragend frequentierten, zum gr??ten Teil restlos ausverkauften Konzerten. Beginnend im mit 24.000 Anh?ngern bis zum Bersten gef?llten Ullevaal-Stadion im heimatlichen Oslo und endend in einem der sch?nsten Musentempel des Kontinents, dem Point zu Dublin, besuchten die Drei alle klassischen Stationen einer gro?en Europareise (darunter allein zw?lf Termine in Deutschland). Dazu absolvierte man gigantische Shows in den Stadien russischer, polnischer, baltischer sowie zwischendurch gar s?damerikanischer St?dte.


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Das Echo auf den Besuch der Skandinavier war ?berall das selbe: ?berw?ltigender Jubel. Und das nicht nur von Seiten des Publikums, auch die Presse zeigte eine seltene Einigkeit in ihrer Begeisterung. So f?hlte sich der Rezensent der respektierten englischen Wochenpublikation The Independent in der ehrw?rdigen Royal Albert Hall zu London an "selige Zeiten" erinnert, als "Popmusik noch nicht grunds?tzlich d?mlich war." Weiter konstatierte der Autor: "a-ha sind eine der wenigen Gruppen, die sich trauen, musikalisches Grandeur anzustreben und dabei gar selbst ihre Instrumente bedienen k?nnen. Harkets Stimme hat nichts von ihrer opernhaften Kraft, ebenso wenig an chorknabengleicher Reinheit verloren." Ebenfalls zur Performance in der britischen Hauptstadt schrieb der Kritiker des "Guardian": "Manhattan Skyline l?sst erhabene Melancholie mit avantgardistischen Rockelementen alternieren, die sogar Radioheads 'Paranoid Android' in den Schatten stellen. Stay On These Roads wird zum piano-dominierten Torch-Song, w?hrend sich Hunting High And Low zu einer unwiderstehlichen Rock-Sinfonie mausert. The Sun Always Shines on TV macht schlie?lich jedem rational denkenden Menschen klar, dass die Mitglieder dieser Band zu den untersch?tztesten Genies der letzten beiden Dekaden z?hlen."

Auch die anderen Konzerte fanden jede Menge Anklang. So schrieb die Frankfurter Rundschau: "Man kann sich so angenehm zur?cklehnen in diese Musik, sie h?lt das Herz warm", w?hrend das Monatsmagazin Musikexpress "ein noch mutigeres Set als beim letzten Mal" attestierte. Die belgische Tageszeitung De Morgen sprach von einer "?berraschend frischen, brillanten Vorstellung" sowie "Songs, die auf magische Art miteinander verbunden zu sein scheinen." Das d?nische Blatt Berlingske Tidende hingegen schilderte den Abend in Kopenhagen mit folgenden Worten: "Eine hochprofessionelle, ausgewogene, perfekt abgestimmte Show; dazu mit unb?ndiger Energie, sympathischem L?cheln und verdammt viel Liebe vorgetragen."

Das vorliegende Dokument dieses Triumphzugs entstand im letzten Sp?tsommer w?hrend der gro?en Europa-Tour. Die drei Protagonisten wurden dabei allabendlich von Christer Karlsson (kb), Per Lindvall (dr), dessen Bruder Sven (b) und Anneli Drecker (bvoc), die als Solointerpretin ebenfalls erfolgreich ist, begleitet. Diese Musiker trugen einen gro?en Teil zur elektrisierenden Stimmung bei, die f?r How Can I Sleep With Your Voice In My Head - a-ha Live eingefangen wurde. Dabei beschr?nkte sich das eingespielte Ensemble nicht auf blo?es Reproduzieren, sondern lie? zus?tzlich den ?lteren Hits brandaktuelle Arrangements angedeihen.

Dar?ber hinaus ?bergab Frontmann Harket seinen beiden Freunden und Kollegen erstmals f?r jeweils eine Nummer das Mikrofon. Keyboarder Mags gl?nzte mit seiner gef?hlvollen Interpretation von Dragonfly, w?hrend Gitarrist Paul den gro?en Moment im Spotlight mit einem spektakul?r rockenden Sycamore Leaves zu nutzen wusste. Selbst das Publikum steuerte nur allzu gern seinen Part zum Gelingen bei. Die spontan, mit viel Herzblut intonierten Ch?re, z.B. beim Klassiker Hunting High And Low bzw. dem dynamischen James-Bond-Song The Living Daylights, sind der beste Beweis f?r die Begeisterung und den Enthusiasmus, der in den Auditorien herrschte. Eine unglaublich positive Euphorie, die ihren absoluten H?hepunkt freilich immer wieder bei a-has gro?em Durchbruch, dem Welthit Take On Me, erreichte.

Doch nicht nur vor und neben der B?hne wurde die letzte Tournee als etwas ganz Besonderes empfunden. Magne Furuholmen z.B. hat nur sch?ne Erinnerungen an die R?ckkehr auf die so lange vernachl?ssigten Bretter: "Die Shows haben uns bewiesen, dass wir endlich auch eine wirklich gute Liveband geworden sind. Wir haben das Alles erstmals in vollen Z?gen genossen; deutlich mehr als in den Achtzigern, als Konzerte ein echter Krampf sein konnten. Die Erfahrung l?sst uns heute deutlich lockerer mit den bei Live-Auftritten einfach unvermeidlichen kleinen Pannen umgehen. Nach dem Erfolg von 2000 habe ich mich auf diesen Trip gefreut wie nie zuvor."

Eine ungemein motivierende Stimmung, die im a-ha Tourbook, dem Multimedia-Segment der Doppel-CD, nachvollziehbar wird. Hier sind in einem ca. achtmin?tigen Doku-Film sowohl die N?he zum Publikum als auch die Verbundenheit der Musiker zu ihren Mitarbeitern sowie die wiederentdeckte Kameradschaft untereinander hautnah zu erleben.

Die insgesamt 20 Songs auf How Can I Sleep With Your Voice In My Head - a-ha Live spiegeln nicht nur die einmalige Atmosph?re eines Abends mit a-ha wider, sie zeigen obendrein die Ausnahmestellung auf, die Harket, Furuholmen und Waaktaar-Savoy in den Herzen der vielleicht treuesten, begeisterungsf?higsten Fans der Welt einnehmen.

Quelle: 2003 WEA Records / Oliver Kube
Foto: ? 2002 WEA Records / Olaf Heine


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